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Schwingenlager wechseln

Verfasst: Fr 5. Jul 2013, 14:51
von steppi82
Moin zusammen,

ich hab mal die Schwinge bei der 20.000er Durchsicht ausgebaut und naja, was zu erwarten war,
das linke Nadellager besitzt keine Nadeln mehr, nur noch Brösel, rechts ist leicht ankorodiert, war aber noch nicht fest, gleiches gilt für das Kugellager.
Ich habe einen Umbau gesehen mit Schmiernippeln, würde dies auch gern verbauen,
hat jemand eine Bemaßung für die Schmiernippel,
links hat das Lager ja eine Nut mit Bohrung, da ist die Schmiernippelposition klar.
Aber rechte Seite hat das Lager diese Nut nicht, daher bin ich mir unsicher, wo man den Nippel setzt, um Fett in das Lager zu bekommen,
kann wer helfen ???

Dank im Vorraus

Grüße
Stephan

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Sa 6. Jul 2013, 20:19
von wladimir

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: So 10. Jan 2016, 20:14
von PLVI4
Hallo zusammen,

endlich habe ich es geschafft, meine Schwinge auszubauen.

Nach 97 tkm sieht es so schlecht gar nicht aus.
Beide Nadellager, links und rechts, sind korrodiert.
Linke Seite.
Linke Seite.
Rechte Seite.
Rechte Seite.
Bei Ausbau des Kugellagers war an der gezeigten Stelle Schluß. Da muss ich warten, bis ich ein Ausziehwerkzeug bekomme. Ist bereits unterwegs. Das hat sich ein MZ 1000 Fahrer, der nicht im Forum aktiv ist, selbst gebaut.

Der Schwingenbolzen war gut gefettet. Hat aber rechts deutliche Laufspuren. Links wäre tolerierbar. Da kommt ein Neuer rein.
IMGP3393.JPG
IMGP3394.JPG
Nach dieser Laufleistung ist das ein, für mich, zufriedenstellender Zustand. Das Motorrad steht in der Saison tagsüber draußen- auf dem Seitenständer. Es kommt wahrscheinlich sehr darauf an, wie sorgfältig die Geschichte im Werk montiert wurde.

Gruß René

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: So 10. Jan 2016, 22:12
von Thomas22
Hattest du den Schwingenbolzen schon mal gefettet?
th

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: So 10. Jan 2016, 22:49
von TS-Treiber
Die Kettenseite wird stärker belastet, deswegen wohl der Verschleiß.

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: So 10. Jan 2016, 23:03
von muzfahrerin
Michael hat auch vor paar Tagen den Schwingbolzen gezogen.
Habe ihn dafür ein Grundloch Innen Abzieher Satz 16 teilig bestellt.
Braucht man glaub hin und wieder.
Und er hat gleich ein Schmiernippel eingebaut.
Meine Emmi ist auch noch dran.

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Mo 11. Jan 2016, 12:07
von PLVI4
Thomas22 hat geschrieben:Hattest du den Schwingenbolzen schon mal gefettet?
th
Nein. Die Schwinge war jetzt knapp 11 Jahre so drin.

Deshalb würde ich die Schwingenlagerung nicht generell als Murks bezeichnen. Es scheint tatsächlich so zu sein, dass später produzierte Modelle einfach schlechter zusammen gebaut waren.

Die ersten "S" waren meiner Meinung nach qualitativ die besten.

Gruß René

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Sa 16. Jan 2016, 17:20
von stammnummer1
Hallo Rene,

gleiches haben Steffen und ich zwischen den Weihnachstfeiertagen gemacht. Das breite Nadellager ging noch soweit, aber das schmale, kettenseitige, zerfiel beim Auspressen in seine Einzelteile. Auffällig war, daß extrem viele Partikel des Lagers im Sitz waren. Was mir zweit, daß das Lager an sich einfach wohl nicht die Qualtität hatte die es haben könnte bzw. einfach ein wenig zuviel an Kräften ertragen musste. Die Steckachse an sich sah noch ganz gut aus, was ich bei 30Tkm aber auch erwarte. Wir haben dann samt und sonders auf INA LAger umgestellt und uns beim Einpressen die Frage gestellt wieso eigentlich nur ein Radialwellendichring, kettenseitig, verbaut wird. Sicher die Kiste steht auf dem Seitenständer nach links geneigt und eindringendes Wasser kann auf die offene Schwingenlagerseite auslaufen, aber als sinnvoll erachte ich dass nicht. Daher werde ich an meiner Zweitschwinge auf beiden Seiten einen Radialwellendichtring verbauen und einfach das breite Nadellager etwas tiefer einpressen, der Lagersitz gibt die 7mm her. Und vorher reichlich fetten.

Ach ja, das Einpressen haben wir mit einer Gewindestange und einee 27 bzw. 32er Nuss bewerkstelligt, ging ausgesprochen gut.

Was ebenfalls aufällig war. Bei mir waren am Federbein beide Befestigungsaugen nahezu fest. Auch WD40 oder ähnliches brachte keine Linderung, Gott sei Dank hatte ich ein 2tes intaktes Federbein im Haus und wir konnten den Zusammenbau abschliessen, aber verwundert waren Steffen und ich schon wie es sein kann dass sich die Befestigungslager so derart schwer verdrehen lassen das ein freies Bewegen im Einbau nicht mehr möglich ist. Und über allzuviele Regenenfahrten kann sich meine Emme nicht beklagen...

Ich hoffe hier und im Schwingenlager die Ursache für meine gelegentlichen Rutscher am Hinterrad gefunden zu haben. Wäre zumindest erklärbar. Spiel in der Schwinge und tendenziell ein Federbein welches beim Einfedern eben erst dann der Schwingenbewegung folgt, wenn sich die Lagerung dazu entschliesst den Kräften nachzugeben. Dies kann durchauch aus schlagartig und somit als leichter wegkippen/rutschen wahrgenommen werden. Federbein werde ich Tilo Fröse Ende Januar zur Überholung schicken. :thumbup:

Grüße V.

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: So 31. Jan 2016, 19:18
von PLVI4
Endlich habe ich die Schwinge komplettieren können.

Die Lager mussten mit einer Presse zum herausgehen "überredet" werden.

Beim Einbau half dann das Werkzeug vom Kumpel :thumbup:
IMGP3479.JPG
Endlich wieder Platz in der Werkstatt :D Wenn die Kiste nicht mehr an der Decke hängt.
IMGP3481.JPG
Man darf dazu aber keinen schlechten Tag erwischen... Kann so einiges daneben gehen.

Übrigens sind jetzt bei mir auch INA Lager drin.

Gruß René

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: So 31. Jan 2016, 19:46
von Fit
Heißluftpistole und Kühltruhe helfen auch. :mrgreen:

(3 Lagerwechsel in 10 Jahren an 2 Maschinen)

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Fr 18. Mär 2016, 12:02
von Paps
Ich habe auch das Schwingenlager gewechselt, nach über 80.000km und 10 Jahren finde ich es gibt keinen Grund zu meckern. Dabei hab ich gleich nen Schmiernippel verbaut. Rechts oben neben der Kette. Bei der ersten Fahrt fiel mir sofort auf das die Federung viel " sämiger " anspricht. :thumbup: Tja, rostige Lager benötigen eben hohe Losbrechkräfte :(

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Di 6. Feb 2018, 15:18
von PLVI4
Hallo zusammen,

wir haben am WE mal wieder eine Schwinge frisch gelagert.

Wir haben uns gefragt wo man einen Schmiernippel platziert und wie man damit die neuralgischen Stellen erreichen will. Denn das Distanzrohr/ Passstück sitzt, wie der Name schon sagt, auf Passung...
Zur besseren Ansicht ein Bild:
Detail_Schwinge_MZ_1000.jpg
Gruß René

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Do 8. Feb 2018, 11:35
von HarzerKiloemme
Ich habe noch eine Ersatzschwinge mit Schmiernippel.
Wer den mal gesetzt hat und wieso gerade an der Stelle kann ich nicht sagen.
Die Schwinge meiner SFx hat auch einen Schmiernippel.
Den hat SK-Bikes gesetzt, vielleicht kann dir Markus helfen.
Im eingebauten Zustand, links unten.
Im eingebauten Zustand, links unten.
Gruß
HK

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Do 8. Feb 2018, 18:34
von Flying-MZ
Hallo René,

hier mal der Link von Hans Faber zu dem Thema.
Vielleicht kannst Du auf den Bildern ja was erkennen.
https://www.mz-faber.de/mz-werkstatttag ... chmierung/

Gruß Marco

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Do 8. Feb 2018, 22:26
von WernerLE
bei meiner SF war auch schon nach einen Jahr die Schwingenlager wegen Fettmangel eingerostet,
ich hab auch lange wegen den Schmiernippel überlegt und hab mich dagegen entschieden,
es besteht die Gefahr dass der Simmerring rechts beim schmieren heraus gedrückt wird,
links ist die Abdichtung in der Nadelhülse,
hab damals alles komplett mit Fett gefüllt und gut,
dann nach 10 Jahren und 200000 km leichtes Spiel in der Lagerung und ich hab wieder zerlegt,
das Fett war alles noch da und auch kein Rost,
die linke Hülse war etwas von den Nadeln eingelaufen, das hätte auch kein Schmiernippel verhindern können....

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Fr 9. Feb 2018, 12:19
von PLVI4
Darauf wollte ich doch hinaus. Die Schwinge hier aus einer 2004er S war 80 tkm gelaufen- der Bolzen präsentierte sich gut gefettet und die ganze Geschichte war rostfrei. Einzig die Nadelhülse war ausgeleiert. Das Distanzrohr kam heraus gefallen- passiert mit einer neuen nicht…
Man muss, um das Fett dorthin zu bekommen wo es wirkt, den gesamten Hohlraum füllen und unter Druck setzen. Pelle hat das mit Graphit Fett getan. Das kann ich mir noch vorstellen, weil es dünner ist. Aber mit normalem Fett produziert man meiner Meinung nach mehr Schaden als Nutzen. Überschüssiges Fett aus dem Nadellager schiebt man beim Einstecken der Hülse schon mit in den Hohlraum. Linksseitig passiert mit der Nadelhülse das gleiche.

Wenn das hier wieder 80 tkm hält kann uns das egal sein. In die Schwinge schaut keiner mehr.

Gruß René

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Fr 13. Dez 2019, 18:50
von Dr Oscar
Hallo zusammen!

Hat jemand schon Erfahrungen mit modifizierter Schwinge/Lagerung Schwinge? Ich meine mit zwei Schmiernippeln und gefrästen Kanälen wie es H.D.F. umbaut. Oder doch lieber original lassen und nur Lager erneuern und ordentlich Fett rein? Und ginge das theoretisch auch ohne die Kette zu öffnen wenn man es direkt vor Ort am Motorrad machen würde? Also quasi Rad raus, Schwinge raus und mit der Luft klarkommen die einem die Kette dann noch lässt.

Alex

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Fr 13. Dez 2019, 20:09
von PLVI4
Schwingenlager wechseln ohne die Kette zu trennen geht.

Einfach in Luftpolsterfolie einwickeln und dann ans hintere Ende der Schwinge verfrachten.

Ob Schmiernippel oder nicht ist Glaubensfrage. Die einen meinen unbedingt welche haben zu müssen. Die anderen fahren einfach ohne.
Wie oben schon geschrieben: wenn das ordentlich zusammen gebaut ist, passiert da nix.

Gruß René

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Fr 13. Dez 2019, 20:53
von WernerLE
:thumbup:
wenn du viel Geld ausgeben willst kannst Du das machen lassen,
ist auch nützlich im Motocross Einsatz,
bei normalen Betrieb geht es ganz gut so wie das Original vorgesehen ist, vorausgesetzt die Lager sind ordentlich gefettet,
wurde bei so mancher Maschine im Werk vergessen und die Lager sind eingerostet,
bei meiner SF hat sich nach 210000km am linken Lager leichter Verschleiss gezeigt, das Fett sah aus wie neu

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Fr 13. Dez 2019, 23:10
von Fit
Dr Oscar hat geschrieben:Hallo zusammen!

Hat jemand schon Erfahrungen mit modifizierter Schwinge/Lagerung Schwinge? Ich meine mit zwei Schmiernippeln und gefrästen Kanälen wie es H.D.F. umbaut.

Alex
Seit wann werden da Kanäle gefräst? :think:

Wie Werner und Rene schon schrieben, es geht auch ohne! Ich selbst bohre nichts in tragende Teile.
Hatte vor Jahren einen Schriftwechsel mit der TH in Zwickau und deren Projekt einer Carbon Schwinge. Habe da ein prima Foto vom Verlauf der Kraftlinien....

Und ja, wir haben Erfahrung mit Umbauten. Vergiss nicht, wir fahren die MZ ja schon seit 15 Jahren und zig tausend Kilometer.
Oder wie unseren "Eisenärsche" HUNDERTAUSENDE Kilometer :thumbup:

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: So 15. Dez 2019, 13:31
von Dr Oscar
Aus dem Grund frage ich ja da ich auch nichts in tragende Teile fräsen lassen will. Ich bin nach wie vor auch für die Variante alte Lager raus neue Lager plus reichlich Fett rein und gut. War erst gestern an der MZ dran und habe mir das Ganze mal in aller Ruhe angesehen. Ich denke der Lagerwechsel sollte ohne Kettenöffnung funktionieren - vorrausgesetzt man hat gutes Werkzeug um die Lager erst raus und dann wieder rein zu bekommen. Und Wärme hilft da sicher auch etwas. Bisher hat noch alles funktioniert was ich gemacht habe. Ich habe etwas das Vertrauen in die Werkstätten verloren (will natürlich nicht alle pauschal verurteilen). Nach Klippschloss und nicht festgezogenen Bremssätteln an einer R1 bei nem Kumpel ist das sicher verständlich. Da lege ich lieber selber Hand an nachdem ich mich belesen, hier nachgefragt und mir selber über Sinn oder Unsinn der Vorschläge Gedanken gemacht habe. Nach 30 Jahren mit Simson, ETZ, AWO und einigen alten Ford fühle ich mich dazu durchaus in der Lage. Und kommt bitte nicht mit dem Argument das kann aber gefährlich werden! In den 90zigern hat sich ein Freund von mir Tod gefahren weil in der Werkstatt die Vorderachse nicht fest gezogen wurde. Ich denke die meisten Selberschrauber tun dies mit Sinn und Verstand. Und ja ich bin mir bewußt, dass die Emme 113PS und keine 3,7PS wie ne Simme hat. Ich bin bisher immer gut damit gefahren viele Dinge vorsorglich zu machen. U.a. fahre ich die Reifen nie bis zur letzten Rille, Ketten werden lieber zu früh als zu spät getauscht u.s.w. Ich will damit nicht sagen das es Andere falsch machen ganz im Gegenteil. Jeder soll das so machen wie er es für richtig hält. Nur weil ich die Emme erst seit einem Vierteljahr habe heißt das doch nicht das ich ein Greenhorn auf diesem Gebiet sein muss. Ne Bremse ist ne Bremse, ne Kette ne Kette und ne Schwinge ist ne Schwinge. Klar unterscheiden sich alle etwas, aber ich denke ob ich ne Kette oder Bremsen an einer Yamaha oder MZ tausche nimmt sich nichts. Und ähnlich sehe ich das bei der Schwinge. Wichtig ist das man mit klarem Verstand an die Dinge heran geht und lieber zwei/dreimal kontrolliert was man da tut.
Zum Thema Werkzeug wäre ich dankbar für jeden Tip. Ich denke Raus ist eher das Problem. Einpressen sollte mit der guten alten Gewindestange und den passenden Stecknüssen wie bereits beschrieben funktionieren.

Grüße, Alex

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: So 15. Dez 2019, 13:56
von Fit
Kann sein das ich dich gerade falsch verstehe..... :problem: aber das find ich schon ein wenig von oben herab. Wir geben dir hier nur Tips. Und es sind Leute hier die schrauben wesentlich mehr und auch länger.


Nach 30 Jahren mit Simson, ETZ, AWO und einigen alten Ford fühle ich mich dazu durchaus in der Lage. Und kommt bitte nicht mit dem Argument das kann aber gefährlich werden!


Ja, erhitzen. Und Ja, einpressen mit einer Gewindestange. Und ja, die Kette kann dran bleiben.


IMG_1449.JPG

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Mo 16. Dez 2019, 09:46
von Dr Oscar
Nein Fit absolut falsch verstanden. Wollte damit nur zu verstehen geben, dass ich kein Schrauberleihe bin und absolut Niemandem zu Nahe treten. Lese nur ganz oft in Foren, dass man von allem die Finger lassen soll und nur die absoluten gottgleichen Schrauber dürfen Hand anlegen. ;o) Ich hoffe damit ist es eindeutig geklärt. Will um Gottes willen hier keinen Ärger machen - mir geht es zu 100% um die MZ!!!
Vielen Dank für das Bild - hab ich mir doch gedacht, dass es auch ohne Kettenöffnung geht.

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Mo 16. Dez 2019, 22:03
von Fit
Und ich meinte das bei dem Umbauten von Herrn Faber nur zwei Bohrungen für Fettnippel in die Schwinge eingebracht werden.
Woher du das hast, das etwas eingefräst wird, weiß ich nicht.

Gut, dann haben wir uns falsch verstanden. Alles gut. :wave:

Was du am Ende schraubst, ist deine Sache. (Siehe meine Signatur)
Nur kannst du Leuten die das hier schon 15 Jahre machen (OHNE Gewinn daran zu machen! Sondern aus Leidenschaft!), schon glauben ohne groß zu Zweifeln :thumbup:
Ich habe z.B. weiter einen MZ Motor (als Erster mit einer ausgerissenen Steuerkettespannerschraube) zerlegt, als es 3 mir bekannte Händler haben. (Komplett, bis zur letzten Schraube)
Und Andere User haben hier eben solche und sogar noch mehr Erfahrung was die 1000er betrifft! :mrgreen:
Und das ich da 1984 meinen ersten SR Motor zerlegt habe, ist da nicht relevant! :lol:

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Di 17. Dez 2019, 09:57
von Dr Oscar
HDF hat was mir per Mail was von Fräsen geschrieben. Ich denke er meint da irgendwelche Gänge wodurch das Fett dahin gelangen soll wo es gebraucht wird. Und ja lieber FIT ich habe es jetzt verstanden mit der Schrauberei. Wenn ich Euer Wissen und Können nicht schätzen würde hätte ich mich hier nicht angemeldet. Also gut jetzt BIETE!!!

GLG, Alex

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Di 17. Dez 2019, 16:08
von Dr Oscar
Ui Deutsche Sprache, schwere Sprache natürlich soll es ... hat mir was per Mail von Fräsen geschrieben. - lauten. So damit in den Weihnachtsferien geschraubt werden kann habe ich heute alle nötigen Teile in Schneeberg bestellt. Und ordentliche Lagerauszieher auch. Braucht man immer mal. Dann kann ich auch meine Bastellösungen für Simme und Co endlich mal entsorgen. Nun ist nur noch das Aufhängen der Emme zu bewerkstelligen da meine Garagendachbalken schön verkleidet sind fällt Flaschenzug an der Decke aus. Aber ich habe schon eine Idee. Sobald die Arbeiten los gehen halte ich Euch auf dem Laufenden.

Alex

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Di 17. Dez 2019, 16:39
von Fit
2 PKW Unterstellböcke, verbreitert und nach oben verlängert.
Dazu eine verschraubbare Querstange oben das ganze gezogen und gesichert mit Schwerlastratschen.

Hat bei meinen Beiden und Fahrzeugen von Freunden gut funktioniert. Fotos muss ich mal machen.

Das mit dem Fräsen war mir neu. Weiß nur von hier aus dem Forum das Herr Faber die Schmiernippel einbringt.

Vermutlich ist mir diese Neuerungen entgangen

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Do 19. Dez 2019, 13:37
von Dr Oscar
mz04.jpg
Baufreiheit wurde geschaffen. Samstag hänge ich Sie auf (Bilder folgen dann) und nehme die Schwinge raus.

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Do 19. Dez 2019, 20:08
von uwe
Hi Alex
hoch heben?? Bitte nicht am Heck mittels Gurte an der Decke die Kiste hochheben. Das wird nur mit Glück gut gehen, werden sicher schon einige gehabt haben. Wenn es absolut nicht anders geht dann stütze Sie dabei Seitlich ab. Einfacher ist es aber Sie auf den Seitenständer zu stellen und von der rechten Seite hochzudrücken bzw anzuheben. So das Sie auf dem Vorderrad, welches du mittel Bremse und Kabelbinder Festgemacht hast, dem Seitenständer und dem dritten Fuß/Gurt steht. Achtung Lenker voll einschlagen. Bevor du sie aufbockst Schwingenbolzen usw lösen. Damit du bei der Kiste nicht viel rum drücken musst wenn sie eh so halbscharig steht.

Schwingenführung fräßen?? Wer bitte kommt auf die Idee?? Das ist gefährlich ein M6 Gewinde für nen Nippel ist vertretbar und sicher ungefährlich. Aber da erlischt die Betriebserlaubnis, Fahrwerksteile dürfen nicht verändert werden ohne ABE. Ich habs aber auch gemacht ;-) wird ja nicht alles so heiss gegessen wies gekocht wird. Schön ist es wenn du nen Simmering mit einbaust das geht aber mit den org Lagern nicht da mit denen der Platz nicht da ist. Ist auch nur wichtig wenn du öfter beim Regen fährst oder die Mühle andauernd wäschst. Das eindringende Wasser ist das Problem. Das ein neuer Schwingenbolzen rein gehört ist denke ich klar.

Viel Spaß und Erfolg Uwe

Re: Schwingenlager wechseln

Verfasst: Fr 20. Dez 2019, 13:35
von Dr Oscar
Danke Uwe für die Tip´s. Neuer Schwingenbolzen liegt schon griffbereit. Aufhängen werde ich am Hauptrahmen. Das sollte halten. Ich mache Foto´s sobald Sie hängt.

VG, Alex